Rechtsextremismus

 
NPD Verbot
192 Seiten
Paperback
EUR 3,00
ISBN 3-88520-800-8
Jörg Fischer
Das NPD-Verbot

Bundesregierung, Bundestag und Bundesrat sind sich einig: Die NPD
muss verboten werden! Der Verbotsantrag wurde im Frühjahr 2001
beim Bundesverfassungsgericht eingereicht, das gesamte Verfahren
kann sich aber durchaus mehrere Jahre hinziehen. Der Ausgang ist ungewiss.
Der Autor war als Jugendlicher bis zu seinem Ausstieg 1990 selber
viele Jahre Mitglied und Funktionär in NPD und DVU. Er weiß, wovon
er redet, und er befürwortet ein Verbot. Er begründet dies detailliert
und kenntnisreich mit der Geschichte, der Praxis und der
Programmatik der NPD - gleichzeitig ist er sich bewusst, dass ein
Verbot nicht das Problem des Neofaschismus lösen wird. Auch sieht
er die Gefahr einer weiteren Aushöhlung der Grundrechte im
Allgemeinen - von der im Interesse eines »sauberen« Wirtschaftsstandorts
Deutschland vor allem ganz andere Bevölkerungsgruppen betroffen sein könnten.
Mit seinem Buch will der Autor die Kenntnisse über die NPD vertiefen und
verbreitern und gleichzeitig zu einem offensiven Dialog über das Pro
und Contra eines Verbots beitragen.

Der Autor Jörg Fischer, 1969 im Rheinland geboren, ist Mitarbeiter der
»Antifaschistischen Nachrichten«, der »Nachrichten gegen
Rassismus« und von »queer«. Bei Rowohlt erschien 1999 von ihm der
Titel »Ganz rechts«, in dem er über seine Zeit in NPD und DVU und
seinen Ausstieg aus der rechten Szene berichtet. Danach war er
zeitweise in der Altenpflege und als Betriebsrat tätig. Lebt heute als
Journalist in Köln. Neben seiner ausgedehnten Tätigkeit als Referent
zum Thema Neofaschismus ist er seit Monaten Dauergast in allen
denkbaren Talkshows.

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Burkhard Schröder
Nazis sind Pop

Ist Pop links? Populärkultur ist Mainstream, volkstümlich, Kommerz. Underground als Kommerz-Strategie ist nazikompatibel: Kampf gegen das System durch Infiltration der Jugendkultur ist ein modernes Konzept der neonazistischen Gruppen.
Nazi-Pop kann heißen: Techno-Frisur, Skinhead-Musik, im Urlaub Ballermann, PDS wählen, mit den Juden hatten wir schon immer ein Problem. Oder: Façon-, wahlweise Vokuhila-Frisur, Böhse Onkelz, Abenteuerurlaub auf Rügen, Opel Manta, wählen gehen ist Scheiße. Oder: Glatze, Nazi-Troubadix Rennicke, Esoterik-Urlaub in Stonehenge, Bolko Hoffmann und die deutsche Mark. Oder: Matte samt Pferdeschwanz, Death Metal, Kirchen anzünden in Norwegen, Hitler war Satan und ultraböse, und das ist hip.
Burkhard Schröder zeigt auf: Der klassische Nazi ist so gut wie ausgestorben, ist nur noch Karikatur. Doch es gibt den neuen Nazi, der sich inmitten der Alltagskultur bewegt.

Der Autor
Freier Journalist und Buchautor, mehrere erfolgreiche Buchveröffentlichungen, zuletzt erschien »Tron - Tod eines Hackers«, Reinbek 1999.

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Nazis sind pop
160 Seiten, Pb.
EUR 2,00
ISBN 3-88520-779-6

 

Von Mussolini bis Fini
224 Seiten
Paperback
EUR 2,00
ISBN 3-88520-575-0
Gerhard Feldbauer
Von Mussolini bis Fini
Die extreme Rechte in Italien

Im Gründungsland des Faschismus durften sich genau 49 Jahre nach der endgültigen Niederlage von Mussolini und Hitler die Enkel des "Duce" an einer italienischen Regierung beteiligen. Die Italienische Sozialbewegung (MSI) war zuvor drittstärkste Partei des krisengeschüttelten Landes geworden. Obwohl die Regierung Berlusconi im Dezember 1994 zurücktreten musste, befindet sich die Sozialbewegung, inzwischen in Alleanza Nazionale umbenannt, unter ihrem Führer Fini im Aufwind.

Der ehemalige Italien-Korrespondent Gerhard Feldbauer informiert kompetent über alle wesentlichen Aspekte des italienischen Neofaschismus, seine historischen Vorläufer, seine terroristischen Aktivitäten, seine Verbindungen zu Geheimdienstkreisen, zur Mafia und zum Vatikan und seine aktuellen Chancen.

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Bernhard Schmid
Die Rechten in Frankreich
Von der Französischen Revolution zum Front National

Katholischer Fundamentalismus und militanter Biologismus - beide in Abwehr der Französischen Revolution im Laufe des 19. Jahrhunderts entstanden - führen um die Jahrhundertwende zu einem modernen Rassismus und neuen Antisemitismus in Frankreich. Sie prägen die faschistischen Bewegungen der dreißiger Jahre, das deutsch-freundliche Vichy-Regime im Zweiten Weltkrieg und die Ursprünge der heutigen extremen Rechten in Frankreich im Zusammenhang der Kolonialkriege der fünfziger und sechziger Jahre. Hier taucht zum ersten Mal auch die Figur von Jean-Marie Le Pen auf. Le Pen vereint in seinem Front National so unterschiedliche Strömungen wie die intellektuellen "neuen Rechten", Vichy-Anhänger, Monarchisten, katholische Fundamentalisten und Neonazis. Die rechtsextreme Partei stellt Bürgermeister und Abgeordnete, verfügt über Dutzende von Satellitenorganisationen und bestimmt nachhaltig das geistige und politische Klima in Frankreich mit.

Das Buch schlüsselt die unterschiedlichen politisch-ideologischen Strömungen und die Struktur des Front National auf und gibt einen Ausblick auf die Zukunft.

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Die Rechten in Frankreich
256 Seiten
Paperback
EUR 2,00
ISBN 3-88520-642-0
 
Braune Gefahr
304 Seiten
Paperback
EUR 3,00
ISBN 3-88520-721-4
Jens Mecklenburg (Hg.)
Braune Gefahr
DVU, NPD, REP Geschichte und Zukunft

Noch immer kommt es bundesweit täglich zu rassistisch motivierten Überfällen. Neuere Untersuchungen gehen von einem rechtsextremen Einstellungspotential in der Bevölkerung von bis zu 18 Prozent aus und eine neue Studie belegt, dass unter Gewerkschaftsmitgliedern rechte Einstellungen dabei überproportional anzutreffen sind.

Das Buch informiert über Geschichte, Struktur, Programmatik und Chancen der wichtigsten rechtsextremen Parteien. Der Rechtsextremismus im Osten Deutschlands wird im Vergleich zum Westen untersucht und beschrieben, Wahlergebnisse werden detailliert ausgewertet. Renommierte Wissenschaftler und Journalisten bieten die seit vielen Jahren umfassendste Analyse des in Parteien organisierten Rechtsextremismus, seiner Chancen und der aus ihm resultierenden gesellschaftlichen Gefahren.

Der Herausgeber
Jens Mecklenburg, Publizist mit den Schwerpunkten
Rechtsextremismus und »Essen und Trinken«. Herausgeber der
Antifa Edition.

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Jens Mecklenburg (Hg.)
Was tun gegen rechts

Wissenschaftler, Journalisten, Politiker sowie Mitarbeiter von Bildungseinrichtungen, antifaschistischen Organisationen und Initiativen untersuchen die Möglichkeiten und Konzepte, um gegen rechtsextreme Einstellungspotentiale und Gewaltbereitschaft vorzugehen. Die unterschiedlichen Blickwinkel und praktischen Erfahrungen der Autoren bieten umfassende Denkanstöße. Die Beiträge reichen von der Vorstellung einzelner Initiativen, ihrer Ansatzpunkte, Erfolge und Misserfolge bis zum Aufzeigen gesamtgesellschaftlicher Perspektiven.

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Was tun gegen rechts
256 Seiten
Paperback
EUR 3,00
ISBN 3-88520-756-7